Keine Zeit für Me-Time?
Warum schon 10 Minuten ohne „Mama!“ Dein Leben verändern
Hand aufs Herz: Wann hast Du das letzte Mal das Wort „Me-Time“ gehört und innerlich die Augen verdreht? Zwischen vollen Terminkalendern im Job, Wäschebergen und dem alltäglichen Familienwahnsinn klingt das Wort „Auszeit“ für viele Mütter wie ein schlechter Scherz. Wer hat denn bitte Zeit für ein ganzes Wellness-Wochenende?
Die gute Nachricht ist: Das musst Du gar nicht.
Der Mythos von der perfekten Auszeit
Wir glauben oft, Selbstfürsorge müsste groß, teuer oder zeitaufwendig sein. Doch als berufstätige Mutter (und Zwillingsmama!) weiß ich: Die wirkliche Magie liegt in den Mikro-Auszeiten – den kleinen, bewussten Momenten mitten im Alltag.
Es geht nicht darum, mehr Zeit zu finden, sondern die vorhandene Zeit anders zu nutzen. Nur für Dich. Ohne ein „Mama, wo ist meine Hose?“ im Hintergrund.
Meine persönliche Kraftinsel: Der Arbeitsweg
Ich mache das für mich mittlerweile ganz bewusst. Mein perfekter Energietanker ist die Natur. Deshalb fahre ich die rund 5 Kilometer ins Büro fast immer mit dem Fahrrad. Diese ca. 20 Minuten gehören ganz allein mir. Ich schalte meine Lieblingsmusik ein, spüre den Fahrtwind, lasse den Blick über die Felder schweifen und freue mich über die Tiere, die mir unterwegs begegnen.
Und wenn das Wetter mal gar nicht mitspielt oder ich das Auto nehmen muss? Dann nutze ich einfach die Autofahrt als meine ganz persönliche Me-Time! Entweder schalte ich einen kurzen Podcast ein, der mich brennend interessiert, oder ich mache meine „Gute-Laune“-Playlist an. Da sind ausschließlich Lieder drin, die mich sofort positiv aufladen.
Wenn ich dann am Ziel ankomme, bin ich nicht gestresst vom Verkehr, sondern innerlich aufgetankt und klar im Kopf. Auf dem Rückweg schalte ich so den Arbeitsmodus ab, bevor ich die Haustür öffne. Ich habe dafür keine extra Zeit freigeschaufelt – ich habe einfach meinen Arbeitsweg in ein Mini-Wellnessprogramm verwandelt.
3 Ideen für Deine Mikro-Auszeiten ab morgen:
Wie kannst Du das für Dich umsetzen? Schau mal, wo sich in Deinem Alltag kleine Lücken verstecken, die Du rituell besetzen kannst:
- Der Kaffee-Moment: Trinke die erste Tasse Kaffee oder Tee morgens 10 Minuten vor allen anderen. In absoluter Stille. Ohne parallel aufs Handy zu schauen.
- Das Auto-Atemholen: Bleibe nach dem Einkauf oder dem Abgeben der Kinder im Auto einfach noch 5 Minuten bewusst sitzen. Schließe die Augen und atme tief durch, bevor Du den Motor wieder startest.
- Die Pendel-Pause: Nutze den Weg zur Arbeit nicht zum Grübeln über To-Dos, sondern für ein Hörbuch, Deine Lieblingsplaylist oder einfach, um mal aus dem Fenster zu schauen.
Vergiss nicht:** Nur wenn Dein eigener Tank voll ist, hast Du auch die Energie für Deine Liebsten und Deinen Job. Du darfst Dir diese Minuten nehmen.
Jetzt bist Du dran: Wo ist Deine Lücke?
Nimm Dir genau jetzt eine Minute Zeit zum Nachdenken: Welcher Moment an Deinem Tag gehört heute ganz allein Dir? Und wenn es noch keinen gibt: Wo versteckt sich ab morgen Deine kleine 10-Minuten-Insel? Schreib es mir unfassbar gerne unten in die Kommentare – oder verrate mir den einen Song, der Dich auf Deiner „Gute-Laune-Playlist“ sofort positiv auflädt! Let’s inspire each other.
